längerfristige Projekte

Informationen zu 1-€-Jobs

Mit Einführung von Hartz IV ist die Diskussion zu 1-€-Jobs entbrannt. Viele Kollektive, alternative Betriebe und Vereine erwägen die Einrichtung von 1-€-Stellen oder haben diese bereits eingerichtet.
Die Positionen sind durchaus widersprüchlich, die Verlockung groß, denjenigen, die bislang ehrenamtlich und unentgeltlich gearbeitet haben auf diese Weise einen, wenn auch geringen, Lohn zahlen zu können. Die Verwaltungspauschale, die an 1-€-Job-Träger gezahlt wird soll die wegbrechenden Fördergelder ausgleichen. Auch der individuelle ökonomische Zwang durch die Reduzierung des Arbeitslosengeldes ist nicht von der Hand zu weisen.

Wir sind jedoch der Meinung, daß diese Überlegungen zu kurz greifen und plädieren für eine kollektive Verweigerung des 1-€-Jobprogramms. Eine Beteiligung am 1-€-Jobprogramm fördert die Akzeptanz dieser Zwangsmaßnahme, führt zu weiteren Streichungen von Fördergeldern, zum Abbau von regulären Arbeitsplätzen und zum Lohndumping.

Die vorliegende Information soll die Möglichkeiten der Verweigerung von 1-€-Job Zwangsmaßnahmen aufzeigen.
Ruhe bewahren, Informationen beschaffen und Ausschöpfen aller gesetzlichen Mittel ist allemal besser als 'vorauseilender Gehorsam’.

1-€-Jobs’ – Ohne uns!

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Ausstellung:
Als Goldsucher in Lidice - Bilder fürs Deutsche Fotoalbum, 1942

Eine Ausstellung über den Einsatz des Reichsarbeitsdienstes in Lidice

Im thüringischen Stadtilm werden Ende der 90iger Jahre ca. 200 Schwarzweißfotos aus dem Jahr 1942 entdeckt, versteckt unter den Dielenbrettern eines Speichers. Fotos eines Einsatzes des Reichsarbeitsdienst (RAD) in Lidice.
Die Fotos befinden sich mittlerweile im Archiv der Gedenkstätte Buchenwald, von wo einige der am besten erhaltenen unserem Verein zur Verfügung gestellt wurden.

Diese Ausstellung wurde erstmals im Mai 2004 gezeigt und steht zur Ausleihe zur Verfügung.

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