|
19. November 2002, 20 Uhr, Ohmsches Haus, Dannenberg
|
20. November 2002, 19.30 Uhr,
Logensaal der Hamburger Kammerspiele
in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen
Theater
Schachar,
Hamburg
21. November 2002, 20 Uhr Göttingen, Altes Rathaus
in Zusammenarbeit mit der
Geschichtswerkstatt
Göttingen |
| s'brent! Dieses
Programm ist dem bedeutenden Dichter und Komponisten innerhalb der
osteuropäisch-jüdischen Liedkultur,
Mordechai Gebirtig (1877-1942) gewidmet. Es entstand auf Grund einer Einladung des Holocaust Memorial Museums in
Washington. In der ersten Hälfte wird durch eine imaginäre Biographie jüdisches Leben durch zum Teil ausgelassene,
liebevoll-ironische Lieder aus der Zeit vor dem 1. September 1939
lebendig. Im zweiten Teil werden die Lieder vorgestellt, die er zwischen dem deutschen Einmarsch in Polen bis zu seiner
Ermordung im Juni 1942 verfasst hat – ein erschütterndes Dokument. |
mir
lebn ejbik! Daniel
Kempin beschreibt die Besonderheiten des jüdischen Lebens und Alltags.
Im ersten Teil werden sowohl kulturelle Besonderheiten als auch historische
Stationen thematisiert.
Innerjüdische Gruppierungen als Reaktion auf diese Bedingungen werden
mit zum Teil ausgelassenen, selbstironischen Liedern dargestellt. Im zweiten
Teil wird u.a. am Beispiel des berühmten Dichters und Komponisten Mordechai
Gebirtig (1877-1942) ein Auszug aus dessen musikalischem
Ghetto-Tagebuch vorgestellt. Aber auch hier – wie der Titel des Programmes
und des trotzigen Liedes aus dem Wilnaer Ghetto andeuten – wird der ungeheure
(Über-) Lebenswillen und eine fast unverständliche Hoffnung
zum Ausdruck gebracht. |